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Naturparks

Südtirol zählt landesweit neun Naturparke. Dazu gehören die Gebiete Schlern-Rosengarten,
Texelgruppe,
Puez-Geisler, Fanes-Sennes-Prags,
Trudner Horn, Sextner
Dolomiten, Rieserferner-Ahrn,
Sarntaler Alpen sowie der
Nationalpark Stilfser Joch.
Sie bilden den Lebensraum für seltene tierische
Erdenbewohner und so manch gefährdetes Gewächs, wie etwa die
Gelbe Teichrose mit ihren sattgelben Blüten oder aber auch
das weit bekanntere Edelweiß – 21 weitere Pflanzen stehen
auf der Liste der geschützten Arten.
Was Südtirols Tierwelt betrifft, so gelten rund 41 Prozent
der Tierarten als gefährdet. Dabei reicht die fünfstufige
Kategorisierung von „potentiell gefährdet“ bis
„ausgestorben“. In Südtirol stehen derzeit 25 Tierarten
unter Schutz, darunter befindet sich etwa der Maulwurf, die
Rote Waldameise oder die Ringelnatter.
Es sind wunderbare, höchst sensible Lebensräume, welche sich
Besuchern in den über das gesamte Land verteilten Naturparks
eröffnen. Beeindruckende Welten, welchen auch Sie in Ihrem
Italienurlaub in Südtirol einen Besuch abstatten sollten.
Tauchen Sie ein in diesen zauberhaft schönen Kosmos voller
kleiner wie großer Naturwunder, und überzeugen Sie sich vor
Ort von der bedeutenden Rolle, welche jeder einzelne dieser
paradiesischen Flecken Erde im Kampf um den Erhalt der
heimischen Flora und Fauna spielt.
Hier eine Aufzählung
der bedeutendsten Naturparks in Südtirol:
Schlern Rosengarten
Größe: 6.796 ha
Der Naturpark Schlern-Rosengarten befindet sich in den westlichen Südtiroler Dolomiten
Naturparkgemeinden: Kastelruth, Tiers, Völs
Texelgruppe
Größe: 33.430 ha
Die Schutzzone des Naturuparks Texelgruppe liegt zwischen dem Etschtal im Süden, dem Schnalstal im Westen, dem Passeiertal im Osten und dem Alpenhauptkamm im Norden.
Naturparkgemeinden: St. Martin in Passeier, Moos in Passeier, Riffian, Partschins, Naturns, Schnals, Tirol, Algund
Puez-Geisler
Größe: 10.196 ha
Die Schutzzone des Naturparks Puez-Geisler wird im Norden vom Würzjoch im Süden vom Grödner Joch begrenzt. Im Osten reicht das Gebiet des Naturparks zum Gadertal , im Westen bis zum Villnösser und Grödner Tal.
Naturparkgemeinden: Abtei, Villnöss, Corvara, St. Christina in Gröden, St. Ulrich in Gröden, St. Martin in Thurn, Wolkenstein in Gröden
Fanes-Sennes-Prags
Größe: 25.680 ha
Die Nordgrenze des Parks sind die gegen das Pustertal gerichteten Berghänge, im Westen grenzen ihn die bewaldeten Hanglagen gegen das Gadertal ab, im Süden reicht er bis zur Landesgrenze; die Ostgrenze zu den Sextner Dolomiten ist durch das Höhlensteintal gegeben.
Naturparkgemeinden: Abtei, Enneberg, Olang, Wengen, Prags und Toblach
Trudner Horn
Größe: 6.866 ha
Der Naturpark Trudner Horn befindet sich im südlich von Bozen gelegenen Landesteil, auf der orographisch linken Seite der Etsch. Im Norden ist er begrenzt durch die Ausläufer des Fleimstales, im Südosten durch das Cembratal und im Westen durch das Etschtal.
Naturparkgemeinden: Altrei, Truden, Salurn, Montan und Neumarkt
Sextner Dolomiten in den Gemeinden Toblach, Sexten und Innichen
Größe: 11.635 ha
Der Naturpark Sextner Dolomiten ist der nordöstlichste Eckpfeiler der Dolomiten. Im Norden wird er durch das Pustertal, im Osten vom Sextental, im Süden durch die Landesgrenze zu Belluno hin und im Westen durch das Höhlensteintal begrenzt.
Naturparkgemeinden: Toblach, Innichen und Sexten
Rieserferner-Ahrn
Größe: 31.505 ha
Im Nordwesten wird der Naturpark Rieserferner-Ahrn vom Talboden des Tauferer Ahrntals begrenzt. Im Osten wird der Grenzverlauf des Naturparks bis zum Staller Sattel durch die österreichische Staatsgrenze begrenzt. Im Südosten grenzt das Antholzertal und im Süden das Pustertal das Schutzgebiet ein.
Naturparkgemeinden: Sand in Taufers, Rasen-Antholz, Gais, Ahrntal, Percha und Prettau
Nationalpark Stilfser Joch
Größe: 135.000 Hektar, wovon aber nur ein gutes Drittel auf Südtiroler Boden liegt.
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