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Südtirol von A bis Z
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A
Almabtrieb: Die Almen in Südtirol liegen größten
teils über der Waldgrenze. Ungefähr 50 % des Viehbestandes in Südtirol
kommt im Sommer auf die Almen, wo es sich auf den üppigen Weiden
erholen kann. Sobald die Temperaturen fallen und der Herbst Einzug
hält, wird in den verschiedenen Ortschaften der Almabtrieb gefeiert
und die Tiere kehren zurück ins Tal. Traditionsgemäß findet der
Almabtrieb im Zeitraum Mitte September bis Oktober statt. Die Tiere
werden gereinigt und gestriegelt, die besten Milchkühe mit kunstvoll
verzierten Kränzen, die gesunden Kälber mit frischen Blumen geschmückt.
Es ist dies ein Fest für die ganze Dorfbevölkerung. Im Tal werden
die Tiere und Hirten mit Blasmusik und viel Applaus begrüßt. Die
Bäuerinnen des Ortes bereiten zum Anlass lokale Spezialitäten, wie
Tirtlan und Krapfen zu. Es ist ein Zeichen der Dankbarkeit des Menschen
an das Tier und ein Dank an Gott, der die Tiere den ganzen Sommer
über vor Gewittern und Unfällen beschützt hat.
Apfel: „An apple a day, keeps the doctor away“ – „Ein Apfel
am Tag, hält den Doktor fern“, besagt ein englisches Sprichwort.
der „Südtiroler Apfel“ ggA (geschützte geografische Angabe) ist
die europäische Ursprungsbezeichnung zur Vermarktung des Südtiroler
Qualitätsapfels . Ein Drittel der Apfelproduktion von ganz Italien
werden von Südtirols Obstbauern produziert. Circa 50 % der jährlichen
Apfelernte werden exportiert.nach oben
B
Bergführer: Südtirols geprüfte Bergführer sind
Profis in allen alpinistischen Gebieten und Experten für die Sicherheit
am Berg. Bergführer bzw. Alpinschulen finden Sie in fast jedem Urlaubsort.
Bergrettungsdienst: erreichbar unter der Notrufnummer 118
Bergwerke: mit Helm und Stirnlampe ausgestattet können
Südtirols Bergbaumuseen besichtigt werden. Dazu zählen u.a. das
Schaubergwerk Prettau, das Erlebnisbergwerk Schneeberg/Passeier
sowie die Bergbauwelt Ridnaun/Schneeberg
Burgen: Burgen und Schlösser findet man in Südtirol über
das ganze Land verstreut. Hoch oben auf Felsvorsprüngen oder auch
eingebettet in Tallagen sind sie stolze Zeugen einer vergangenen
Zeit.nach oben
C
Christkindlmärkte: Was gibt es Schöneres als den
Duft von Glühwein und Weihnachtsgebäck in sich aufzunehmen, während
man gemütlich an den geschmückten, weihnachtlich dekorierten Ständen
vorbeischlendert? Die Christkindlmärkte in Bozen, Brixen, Bruneck,
Sterzing und Meran sind Treffpunkt für Freunde einer ganz besonderen
Atmosphäre.nach oben
D
Dolomiten: die Dolomiten, eine Gebirgskette der
südlichen Kalkalpen, verteilen sich auf die Provinzen Südtirol,
Trentino und Belluno. Der Name der Dolomiten leitet sich von dem
französischen Geologen Déodat de Dolomieu ab. Bevor dieser das Dolomitengestein
beschrieben hat, war dieses unter der Bezeichnung „bleiche Berge“
bekannt. Höchster Berg der Dolomiten ist di Marmolata (3.342 m),
bekannteste Berggruppe die Drei Zinnen.
Dolomiti Superski: über 1200 Pistenkilometer und nur 1
Skipass für 12 Großraumskigebiete mit 450 Aufstiegsanlagen.
Drei Zinnen: der wohl bekannteste Gebirgsstock der Dolomiten.
Atemberaubend, magisch und faszinierend könnte man das wohl meistfotografierte
Motiv des Dolomitengebirges beschreiben. Sie sind Teil der Sextner
Dolomiten. Die Große Zinne misst 2.999 m und steht zwischen den
beiden anderen Gipfeln, der Kleinen Zinne (2.857 m) und der Westlichen
Zinne (2.973 m). Jährlich stürmen zahlreiche Gäste in den Naturpark
Sextner Dolomiten, um sich mit eigenen Augen von der Schönheit und
Einzigartigkeit der drei weltberühmten Bergspitzen zu überzeugen.nach oben
E
Erdäpfel: was im Süden Südtirols der Wein ist,
ist im Pustertal der „Erdäpfel“ , auf deutsch: die Kartoffel. Das
Pustertal, wo ein etwas rauheres Klima als in den südlicheren Regionen
Südtirols herrscht, ist das Hauptanbaugebiet der Kartoffel und hat
mit seinen „Puschtra Erdäpfel“ schon einen beachtlichen Bekanntheitsgrad
erlangt. Die Kartoffel ist nicht nur eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel,
die berühmte Knolle ist außerdem fettarm, reich an Kohlenhydraten,
an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Natrium, Kalium,
Calcium, Phosphor und Eisen. Zudem enthält sie zahlreiche Vitamine
und liefert äußerst hochwertiges Eiweiß.nach oben
F
Freilandeier: Eier von glücklichen Hühnern. Für
die einwandfreie Qualität der Eier sind zwei Faktoren ausschlaggebend:
die Hühner haben tagsüber uneingeschränkten Zugang ins Freie und
einen großen Auslauf, sowie ausreichend Sitzstangen und Nester.
Der zweite wichtige Faktor ist das Futter, rein pflanzlichen Ursprungs
und frei von gentechnisch veränderten Organismen. nach oben
G
Gärten von Schloss Trauttmansdorff: ein wahrlich
traumhafter botanischer Garten bei Meran. Pflanzen aus aller Welt
sind hier versammelt, es werden aber auch typisch Südtiroler Landschaften
vorgestellt. Japanischer Garten, Sinnesgarten, Kakteen- und Sukkulentenhügel,
Olivenbäume und Weinreben sind durch herrlich angelegte Spazierwege
verbunden. Die Gärten wurden 2005 zum „schönsten Garten Italiens“
gekürt.
Gletscher: Skifahren und Langlaufen auch im Sommer. Dies
ist möglich am Schnalstaler Gletscher
Glurns: ist die kleinste Stadt von Südtirol, im Vinschgau
gelegen, und von mittelalterlichen Stadtmauern umgeben. Nirgendwo
anders kann der Besucher mittelalterliches Leben so gut nachvollziehen,
wie im 850 Einwohner zählenden Städtchen Glurns mit seinen historischen
Stadtmauern, Wehr- und Tortürmen, mit seinen Laubengängen und Gassen.
Golfen: Südtirol bietet sieben landschaftlich einzigartige
Golfplätze: Petersberg, Passeier/Meran, Kastelruth/Seiseralm
(jeweils 18 Holes), Karersee, Alta Badia, Lana, Pustertal (9 Holes)
Grappa: eine italienische Spirituose. Dieser Tresterbranntwein
mit 40-50 % Volumen-Alkohol wird durch direkte Destillation des
Tresters gewonnen. Der Grappa eignet sich vor allem als Digestif.
nach oben
H-I-J
Haflinger: ein sehr anpassungsfähiges und gutmütiges Pferd. Das
einstige Arbeitstier hat sich zu einem beliebten Freizeitpferd entwickelt.
Als Stammvater der herdbuchmäßig erfassten Haflinger Pferde gilt
allgemein der Hengst „Folie“ geb.1874 (Schluderns), ein Sohn des
Halbblutorientalen El Bedavi und einer veredelten Landstute.
Helmpflicht:
für Minderjährige unter 14 Jahren In Italien besteht auf den Skipisten
Helmpflicht für Minderjährige unter 14 Jahren. Die Helme müssen
homologiert sein und der CE Norm entsprechen. Schutzhelme können
bei den meisten Südtiroler Skischulen ausgeliehen werden.
Heubad:
Wer sich in Südtirol für einen Wellnessurlaub entscheidet, sollte
auf jeden Fall ein typisches Südtiroler Heubad nehmen! Diese spezielle
Anwendung wurde bereits in alten Zeiten von den Bauern der Region
benutzt, um von der schweren Arbeit müde Beine zu beleben und zu
erfrischen. Heute sind noch zahlreiche andere positive Wirkungen
des Heubades bekannt: So bewirkt z.B. die heilende und schweißtreibende
Wirkung der ätherischen Öle einen deutlichen Rückgang von krankhaften
Wasseransammlungen (Ödeme) im Körper. Außerdem wirken Ganzkörper-
Heuwickel durchblutungsfördernd, entkrampfend und stimulieren das
Immunsystem.nach oben
K
Kastelruther Spatzen: die absoluten Stars der Volksmusik sind in
Südtirol zu Hause. Highlight ist das jährliche, 3 Tage andauernde
Spatzenfest im Oktober in Kastelruth.
Keschtn: Kastanien, in Deutschland
als Maroni bekannt. Die gebratenen Kastanien gehören genauso zum
Törggelen wie der junge Wein.
Keschtnweg: ein beliebter Eisacktaler
Wanderweg welcher durch Kastanienhaine führt und sich von Vahrn
bei Brixen bis in den Bozner Talkessel erstreckt.
Klettersteige:
das Angebot an Klettersteigen , im italienischen „vie ferrate“ ist
in den Dolomiten unvergleichlich hoch und vielseitig. Südtirols
Klettersteige zählen zu den schönsten des gesamten Alpenraumes.
Knödel: das Südtiroler Traditionsgericht. Knödel in der Suppe, mit
Gulasch, mit Salat, als süße Nachspeise, es gibt den Knödel mittlerweile
in unzähligen Varianten. Das Nationalgericht der Südtiroler ist
in seinem Artenreichtum kaum zu überbieten. Ein wahrer Klassiker
ist der Südtiroler Speckknödel den man vor allem in der Suppe oder
zu Salat serviert.
Krampusse: rund um den 6. Dezember warten alle
auf den Nikolaus der Süßigkeiten verteilend durch die Straßen zieht.
Doch zum freundlichen Gabenbringer gehören auch seine dunklen Begleiter,
die Krampusse. Mit zotteligen Umhängen und schrecklichen Masken
verschaffen sie sich Respekt. nach oben
L
Laaser Marmor: Der Laaser Marmor ist der wetterbeständigste weiße
Kalkstein der Welt und im Unterschied zu vielen sonstigen Karbonatgesteinen,
die für Ornamentalzwecke verwendet werden und die nach einer verbreiteten
kaufmännischen Gepflogenheit fälschlicherweise "Marmor" genannt
werden, ist er auch im wissenschaftlichen Sinne ein echter Marmor.
Denkmäler in New York, London, Berlin und München sind aus dem Lieblingsgestein
der Habsburger gemeißelt.
Ladiner: Südtirols Ladiner leben in Gröden
und im Gadertal und pflegen heute noch die ladinische Sprache.
Lehrbauernhöfe:
die bäuerliche Welt hautnah erleben – vor allem für Stadtkinder
ein tolles Erlebnis. Auf den Lehrbauernhöfen haben Kinder und Erwachsene
die Möglichkeit, Landwirtschaft, Natur und das bäuerliche Leben
vom Bauern selbst kennen zu lernen. Ein Erlebnis der besonderen
Art.nach oben
M
Marende: auch Jause und Brotzeit genannt: in Südtirol typisch mit
Brot, Speck, Wurst, Käse und einem guten Glas Wein.
Märkte: vor
allem die größeren Wochenmärkte, man findet diese in Meran und Bozen,
machen Lust zum Kaufen. Hier bekommen Sie alles: Spezialitäten aus
der Region, Obst und Gemüse, Textilien und Haushaltswaren. Der Besuch
eines Wochenmarktes gehört zum Urlaub dazu.
Milchprodukte: saftiges
Gras, frische Bergluft und die würzigen Kräuter der Wiesen haben
positive Nebenwirkungen. Die Kühe geben Milch von besonderer Qualität,
welche dann zu verschiedenen köstlichen Milchprodukten wie Butter,
Joghurt, Topfen und Käse verarbeitet werden.
MMM: steht für Messner
Mountain Museum. Die fünf Museen verteilen sich auf ganz Südtirol
und wurden von Reinhold Messnzer konzipiert. Herzstück der MMM ist
Schloss Sigmundskron/Firmian bei Bozen. Bereits durch seinen Standtort
setzte dieses Museum das Anliegen des Museumgründers um: den Zauber
der Berge aufzeigen. Reinhold Messner erzählt hier von der Bedeutung
der Berge für den Menschen. MMM Schloss Juval bei Naturns widmet
sich den Heiligen Bergen: der Kailash in Tibet, der Fujiama in Japan
oder der Ayers Rock in Australien. Interessant auch die Maskensammlung,
welche die religiöse Dimension der Bergwelt in zahlreichen Kulturen
der Welt verdeutlicht. „Fels“ hingegen ist das Thema des MMM Dolomites,
südlich von Cortina auf über 2000 Metern Höhe gelegen. Das „Museum
in den Wolken“ erzählt die Erschließungsgeschichte der Dolomiten.
Herzstück des Museums ist die Große Galerie mit einer Sammlung einmaliger
Dolomiten-Bilder von der Romantik bis heute. Im unterirdisch angelegten
MMM Ortles in der Nähe von Sulden beeindruckt das Thema „Eis“. Reinhold
Messner erzählt hier von den „Schrecken des Eises und der Finsternis“,
von Schneemenschen und Schneelöwen, von Arktis und Antarktis. Hier
gibt es auch „Momo“, ein Gericht aus dem Schneeland Himalaja. In
Planung ist das MMM Bergvölker durch welches ein direkter Kontakt
zwischen verschiedenen Kulturen hergestellt werden soll. Bewohner
verschiedenen Bergregionen sollen jedes Jahr einige Zeit in Südtirol
verbringen und so einen direkten Erfahrungsaustausch mit der einheimischen
Bevölkerung ermöglichen.
Mobilcard: ein Ticket für ganz Südtirol.
Busse, Züge und auch die Seilbahnen des öffentlichen Verkehrsverbundes
kann man mit diesem Ticket nutzen. Die Mobilcard ist als Wochen-
oder auch als 3-Tages-Karte erhältlich. Auch gibt es Gebietskarten
für die Zonen Ost, Mitte und West, welche jeweils eine Woche Gültigkeit
haben.nach oben
N
Naturparke: Südtirols Naturparke sind einmalige Landschaften die
unter besonderem Schutz stehen. In den westlichen Südtiroler Dolomiten
befindet sich der 6796 ha große Naturpark Schlern-Rosengarten, zwischen
dem Etschtal im Süden, dem Schnalstal im Westen, dem Passeiertal
im Osten und dem Alpenhauptkamm im Norden liegt der Naturpark Texelgruppe
mit rund 33.430 ha, der Naturpark Puez-Geisler umfasst eine Fläche
von rund 10.196 ha, die auf die Gemeinden Abtei, Corvara, Villnöss,
St. Martin in Thurn, St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein in
Gröden verteilt ist. Der Naturpark Fanes Sennes Prags umfasst eine
Fläche von knapp 26.000 ha welche auf die Gemeinden Abtei, Prags,
Toblach, Wengen, Enneberg und Olang verteilt ist. Das Schutzgebiet
des Naturpark Trudner Horn (6.866 ha) befindet sich im südlich von
Bozen gelegenen Landesteil, auf der orographisch linken Seite der
Etsch, im Norden begrenzt durch die Ausläufer des Fleimstales, im
Südosten durch das Cembratal und im Westen durch das Etschtal. Der
Naturpark Sextner Dolomiten umfasst eine Fläche von nicht ganz 12.000
ha, die auf die Gemeinden Innichen, Sexten und Toblach verteilt
ist. Der Naturpark Rieserferner-Ahrn (31.500 ha) wird im Nordwesten
vom Talboden des Tauferer Ahrntals, im Osten durch die österreichische
Staatsgrenze, im Südosten durch das Antholzertal und im Süden durch
das Pustertal begrenzt. Der Nationalpark Stilfserjoch hingegen liegt
im Herzen der Alpen und umfasst das gesamte Gebirgsmassiv Ortler-Cevedale.
Die Gesamtfläche liegt bei 134.620 ha, wobei im lombardischen Teil
60.126 ha, im Südtiroler Teil 55.094 ha und im Trentiner Teil 19.350
ha liegen.
Niggilan: eine herzhafte pusterer Süßspeise. Häufig werden
die goldgelb gebackenen Niggilan mit Mohn, Zucker und Zimt bestreut.nach oben
O-P-Q
Ötzi: der Mann aus dem Eis, welcher vor über 5.000 Jahren in die
Höhen der Schnalstaler Gletscher stieg und dort umkam. Zufällig
wurde er 1991 gefunden: mitsamt seiner Kleidung und Ausrüstung,
mumifiziert, gefroren – eine archäologische Sensation. Seit 1998
ist die Mumie und ihre Beifunde im Südtiroler Archäologiemuseum
der Öffentlichkeit zugänglich.
Pilze sammeln: zum Schutz des Waldes
ist das Pilze sammeln ist in Südtirol gesetzlich geregelt und darf
nur mit entsprechender Bewilligung erfolgen. Diese kann meist in
den Gemeinde- oder Postämtern, teils auch in den Tourismusvereinen
eingeholt werden. Pilze sammeln kann man an geraden Kalendertagen
(z.B. am 2., 4. 6., usw.) zwischen 07.00 und 19.00 Uhr und maximal
1 kg pro Person (über 14 Jahre) und Tag. In den Naturparken besteht
ein generelles Sammelverbot ebenso in Wäldern mit entsprechenden
Hinweisschildern.
Pizza: die klassische Pizza ist nur mit Olivenöl,
Tomaten und Oregano belegt und es gibt sie bereits seit dem 18.
Jahrhundert. Heute gibt es unzählige Varianten der Pizza wobei der
Belag je nach Geschmack variieren kann. Bei dieser großen Auswahl
an Pizza, Calzone und Filoncino (bei letzteren zweien wird der Teigfladen
vor dem Backen über dem Belag zusammengeklappt) bleiben keine Wünsche
mehr offen.nach oben
R
Radwege: unzählige beschilderte Talradwege, durch Apfelwiesen und
Wälder, entlang an Flüssen oder von Alm zu Alm. Südtirol ist ein
Radparadies. Zudem finden in Südtirol namhafte Radveranstaltungen
wie das „Südtirol Dolomiti Superbike“ und die „Maratona dles Dolomites“
statt.
Roter Hahn: vor einigen Jahren hat der Südtiroler Bauernbund
die „Bäuerlichen Schankbetriebe“, die „Qualitätsprodukte vom Bauern“
und den „Urlaub auf dem Bauernhof“ unter einer Dachmarke zusammengeführt
und verbindliche Qualitätsstandards festgelegt. So können sich Gäste
bei einem Urlaub auf dem Bauernhof unter dem Zeichen des „Roten
Hahns“ auf eine sehr persönliche Atmosphäre am Hof (maximal vier
Ferienwohnungen) freuen. Ebenso werden die Qualitätsprodukte wie
Käse- und Milchprodukte, Fruchtaufstriche und Fruchtsäfte regelmäßig
strengen Kontrollen unterzogen und auch die bäuerlichen Schankbetriebe
bieten Produkte welche zum Großteil direkt von Hof und Feld auf
den Tisch kommen.nach oben
S
Schlutzer: ist die südtirolerische Bezeichnung für Schlutzkrapfen.
Der Teig dieser Pustertaler Spezialität ist meist mit Spinat und
Topfen gefüllt und wird mit etwas Parmesan und zerlassener, brauner
Butter serviert.
Schüttelbrot: Der Ursprung des Schüttelbrotes liegt
in Völs am Schlern. Die Bezeichnung hat dieses dünne, knusprige
und sehr schmackhafte Brot von seiner Zubereitungsart erhalten.
Nachdem in früheren Zeiten am Bauernhof höchstens zweimal im Jahr
Brot gebacken wurde, stellte sich das Problem der Haltbarkeit. Die
flache, dünne, mit den Händen auseinandergetriebene- und geschüttelte
Brotform bewährte sich dabei als ideale Form für die Trocknung und
Aufbewahrung des Brotes. Das Schüttelbrot ist heute im ganzen Land
verbreitet und unter der Schutzmarke „Südtiroler Schüttelbrot“ auch
im Ausland bekannt und beliebt.
Sellaronda: eine empfehlenswerte
Skitour, welche auf Aufstiegsanlagen und Skipisten über die vier
Dolomitenpässe rund um den Sellastock führt. Die Tour verbindet
Alta Badia, Gröden, Arabba und das Fassatal und kann problemlos
an einem einzigen Tag befahren werden. Die Tour ist in zwei Farben
beschildert: im Uhrzeigersinn in oranger Farbe, gegen den Urzeigersinn
in grüner Farbe.
Sissi-Weg: Die Kaiserin Elisabeth von Österreich
hielt sich des Öfteren in der Kurstadt Meran auf. Sie liebte das
milde Klima und das südländische Pflanzenreichtum und sie liebte
ausgedehnte Spaziergänge. Der Sissi-Weg führt vorbei an herrschaftlichen
Villen und Ansitzen, stillen Winkeln und Parkanalgen, von den Gärten
von Schloss Trauttmansdorff in die Kurstadt Meran.
Skischulen: Südtirol
ist ein Skigebiet. Im ganzen Land verteilt gibt es etwa 60 Alpinschulen
und 1800 Skilehrer und –lehrerinnen welche Sie gerne, sowohl bei
Ihren ersten Versuchen im Schnee, als auch bei Tagesauflügen zum
Beispiel zur Sellaronda begleiten.
Speck: Der Südtiroler Speck ggA
(geschützte geografische Angabe) ist ein leicht geräucherter Rohschinken,
der mindestens 22 Wochen gereift ist. Er verdankt seinen außergewöhnlichen
Geschmack der traditionellen Herstellungsmethode welche seit jeher
vom Vater an den Sohn weitergegeben wurde. Seit 1996 ist die Herstellungsmethode
von der Europäischen Union geschützt. Meist ist die Gewürzmischung
ein Familiengeheimnis und so kann jeder Produzent „seinem“ Speck
eine eigene Note geben.nach oben
T
Törggelen: dies ist eine alte Tradition die dem Brauch der Bauern
entstand im Oktober den jungen Wein zu verkosten. Heute ist das
Törggelen ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde bei
einer Mahlzeit welche meist aus einer Gerstesuppe, einer Schlachtplatte
(Surfleisch, Sauerkraut, Knödel und diverse Würste), süßen Krapfen
und gebratenen Kastanien besteht. Als Getränk wird der süße Most
„Sußer“ und der junge Wein „Nuier“ serviert. Die Törggele-Zeit wird
oft auch als Südtirols „5. Jahreszeit“ bezeichnet.nach oben
U-V
Veranstaltungen: gibt es in Südtirol eine
jede Menge. Sport, Kultur, Musik, Brauchtum und Feste, vieles
wird geboten. Jung und Junggebliebene haben nur mehr die Qual
der Wahl.
Verkehrsmeldezentrale: diese informiert über den
Straßenzustandsbericht in Südtirol, Tel. + 39 0471 200198
Vinschgerbahn:
80 Minuten herrliche Panoramaaussicht während einer Fahrt mit der
Vinschger Bahn von Meran nach Mals.nach oben
W
Waale: Die Waale sind nach wie vor genutzte Bewässerungssysteme
welche man aufgrund der geringen Niederschlagsmenge im Vinschgau
findet.
Wein: Südtirol ist eines der ältesten Weinanbaugebiete in
Europa. Besonders im Gebiet zwischen Meran und Salurn beherrschen
die Weingärten das Landschaftsgebiet.
Wald: knapp 45 % der Südtiroler
Landesfläche ist mit Wald bedeckt. 60 % Fichte, 18 % Lärche, 10
% Kiefer, 3 % Tanne und 3 % Laubholz
Wellness: das heißt Wohlbefinden
in Südtirol. Zahlreiche Hotels in Südtirol bieten unter der Bezeichnung
„Wellness“ Massagen, Bäder, Tages- und Wochenprogramme an, die das
körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern.
Weltcuprennen:
Gröden und Alta Badia sind jahrelang schon Austragungsort der Herren-Weltcuprennen.
In Gröden wird jedes Jahr im Dezember ein Super-G und eine Abfahrt
auf der berühmten Saslong-Piste ausgetragen. In Alta Badia gehen
hingegen die Techniker beim Riesentorlauf auf der Gran Risa an den
Start.nach oben
X-Y-Z
Zelten: eine Besonderheit während der Weihnachtszeit ist der Original
Südtiroler Zelten mit Mandeln, Nüssen oder kandierten Früchten.nach oben
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Wetter in Italien - Südtirol
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