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Traditionen während der Osterzeit

Palmsonntag: dieser Tag leitet die Karwoche ein. Wer in der Familie als letzter aus dem Bett steigt ist „Palmesel“. Für diesen Tag fertigen die Kinder einen „Palmbesen“ aus Palm- und Olivenzweigen an und schmücken ihn mit Bändern. Dieser wird zur Weihe gebracht. Unterm Jahr werden die Palmzweige bei Gewitter im Herd verbrannt.
Gründonnerstag: an diesem Tag werden die Osterfeier gefärbt.
Karfreitag: Vielerorts wird am Karfreitag das „Heilige Grab“ aufgestellt.
Ostersamstag: am Ostersamstag werden verschiedene Speisen zur Weihe gebracht. Auch wird an diesem Tag der Osterbaum aufgestellt: Palmzweige werden mit ausgeblasenen und bemalten Eiern verziert.
Ostersonntag: heute kommen die geweihten Speisen beim Mittagsessen auf den Tisch. Kinder freuen sich besonders auf die Ostereiersuche und die Naschereien die der Osterhase versteckt hat. Unabhängig davon, dass Hasen bekanntlich keine Eier legen, der „Eierbringende“ Osterhase gehört zum Osterfest.
Eierguffen: Ostersonntags oder Ostermontags findet mancherorts das Ostereierguffen statt. Dabei werden die Ostereier einem wahrlichen Härtetest unterzogen. Zuerst werden Spitz gegen Spitz, dann die runden Seiten des Eies, gegeneinander geschlagen. Dessen Ei nicht gebrochen wird, ist Sieger.
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